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Sonntag, 25. Dezember 2016

Weihnachtliche Salzlichter – nicht nur für Weihnachten

Vor ein paar Tagen ist mir eine dieser Land-Zeitschriften in die Hände gefallen.


Dort gab es in einen Artikel über Windlichter einen Bastel-Tipp.


Man nehme ein schmales hohes Glas mit Salz und Wasser… Das wollte ich unbedingt als weihnachtliche Tisch-Deko haben. 


Grobes Salz in ein leeres Olivenglas füllen, ungefähr 1cm hoch, vorsichtig mit Wasser bedecken bis das Salz durchfeuchtet ist. An einen warmen Ort, etwa auf der Heizung oder nahe am Ofen, stellen.


Da verdunstet das Salzwasser und die Salzkristalle legen sich von innen an das Glas und steigen langsam nach oben. Bei Bedarf etwas Wasser nachfüllen. 


Nach ungefähr einer Woche sieht das Glas aus als wäre es mit Raureif bedeckt. 


Wenigstens etwas, das nach Winter aussieht.


In diesem Sinne ein schönes Fest und einen guten Rutsch!

Sonntag, 4. Dezember 2016

Last Minute Weihnachts-Deko - ganz einfach selbstgemacht


Ich bin ja bekennende A..i-Einkäuferin...


Dort gab es vor einiger Zeit einen Kranz aus Christbaumkugeln. Hat mir schon gut gefallen, aber fast 10€ für etwas das ich nur für eine kurze Zeit aufhängen kann? 


Abends zeigte mir mein Mann dann ein Video, das in Facebook grassierte. In dem Video war eine Anleitung für einen selbst gemachten Christbaumkugelkranz. 




Das gefiel uns so gut, dass mein Mann sofort einen Drahtkleiderbügel sowie die benötigten Christbaumkugeln hervorholte und los legte. 


Jetzt hängt ein Christbaumkugelkranz in meinem Wohnzimmer an der Terrassentür und das Schöne daran ist, dass man die Christbaumkugeln im Gegensatz zum gekauften Dekokranz - bei dem waren alle Kugeln festgeklebt - wiederverwenden kann.

Sonntag, 27. November 2016

Plötzlich und unerwartet ist wieder Adventszeit

Wieder kein traditioneller Adventskranz...

Auch außerhalb der Adventszeit eine schöne Deko


Dieses Jahr hätte es beinahe geklappt. Es sollte einen selbst gewickelten Adventskranz geben, doch es scheiterte wie so oft an der mangelnden Zeit.


Vielen Dank noch mal an Heike und Bianka, vielleicht probieren wir es nächstes Jahr noch mal. Doch was mach ich jetzt, denn Etwas mit vier Kerzen für den Weihnachts-Count-Down brauchen wir schon. Schon allein wegen der Kleinen.


Das waren so meine Gedanken während ich Chili con Carne zum Abendessen zubereitete. Hackfleisch,  Kidneybohnen, Dosentomaten. Dosen!!! Das ist es! Daraus mache ich vier Kerzenhalter als Adventskranz. Auswaschen und Papier entfernen. 


Mit einer Schablone aus Papier umwickeln. Zuvor das Papier in Länge und Höhe zurechtschneiden.


Nach der gewünschten Anzahl der Zacken im Zickzack falten. Zacken ausschneiden. Schablone auf die Dose fixieren


und die Zacken anzeichnen.


Den Rand der Dose mit einem Seitenschneider durch trennen und dann die Zacken mit einer Schere ausschneiden.


Die Zacken nach außen biegen und die Dosen mit Deko-Sand oder Deko-Steinen füllen und die Kerze mittig platzieren!


Mit Tannengrün, kleinen Zapfen, Deko-Sternen, kleinen Christbaumkugeln usw. dekorieren. Fertig.


Wer möchte kann die Dosen noch farblich gestalten. Ich möchte sie so lassen und im Frühjahr im Garten mit Hauswurz bepflanzen. Dabei dürfen Sie dann gerne auch Rost ansetzen.

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Kaminfeuer – Ohne Ruß (Gastbeitrag)

Wer hat schon große Lust darauf mehrmals die Woche die Scheibe vom Kaminofen zu reinigen? Ich nicht! 


Aber wie kann ich es vermeiden, dass man nach zwei Tagen schon „keinen Durchblick“ mehr hat? Eigentlich ganz einfach.


Zunächst das Holz Pyramidenartig stapeln.


Unten die große Scheite und nach oben immer Kleinere.


Holzspäne/Kleinholz oben drauf verteilen


Drei bis vier Anzündwürfel oder ähnliches gleichmäßig platzieren. Größere Anzünder einfach teilen!


Brennt sauber und gleichmäßig - und ohne zu rußen – ab.


Sobald es runter gebrannt ist, einfach ganz normal nachlegen.


Heißer Tipp: Sollte die Scheibe doch mal verrußt sein, einfach ein Küchentuch anfeuchten, in die Asche vom Vortag tupfen und damit das Glas reinigen. Mit einem neuen feuchten Tuch nachwischen. Fertig!

Sonntag, 14. August 2016

Gut zu Vögeln… ein Schelm wer böses dabei denkt!

Seit unser Pflegesohn im Sachunterricht das Thema Frühling und Vögel hatte, heißen bei uns die Spatzen nicht mehr Spatzen sondern Sperlinge.



Nachdem ich mit ihm für eine Sachkundearbeit gelernt und erfahren habe das Spatzen, 



sorry natürlich Sperlinge, ein Sandbad brauchen um aus ihrem Gefieder die Milben zu vertreiben, aber auch einfach nur um sich wohl zu fühlen, haben wir beschlossen eine „Sperling-Wellness-Oase“ einzurichten.



Also haben wir zwei große Tontöpfe und einen großen Tonteller besorgt,


mit einer Heißklebepistole aufeinander geklebt 


und mit Sand befüllt.


Das Sandbad steht jetzt schon einige Zeit, aber leider habe ich noch keinen Spatz, nicht schon wieder, keinen Sperling im Sand baden gesehen.



Wir haben auch mehrere Wassertränken im Garten



und auf unserer großen Terrassen verteilt, die auch ausgiebig genutzt werden.



In letzter Zeit sind unsere, jetzt mach ich`s gleich richtig, Sperlinge aber auch die Amseln, 



richtig freche Vögel, die sich scheinbar ohne Scheu überall in unserem Garten tummeln. 



Manchmal sitzen sie auf unserem Zaun aufgereiht wie auf einer Perlenkette und schimpfen lautstark,



das andere Mal hüpfen Sie dir ganz frech entgegen um sich vor deinen Füßen einen Regenwurm zu schnappen.

Alte Stalllaternen

Vor kurzem habe ich von meiner Schwiegermutter zwei sehr alte Stalllaternen bekommen.


Die hingen seit Jahren bei ihnen in der Kellerbar. Doch leider waren beide nicht mehr ganz funktionstüchtig. Eine hatte so große Rostlöcher im Petroleumtank, dass an eine Reparatur nicht mehr zu denken war. Die Andere kann man laut meinem Mann vielleicht doch noch reparieren. Da sie nur leicht undicht ist könnte man sie löten. Für mich in keinem Fall ein Grund die Laternen einfach weg zu werfen.


Die mit den Rostlöchern habe ich sofort umgestaltet. 


In das Glas habe ich vorsichtig Steine und Erde gefüllt, alles befeuchtet und ein paar kleine Hauswurz, da große nicht durch die Öffnung passten, hinein geworfen.


Aufgehängt habe ich es dann in meiner Efeuhecke, denn wenn der Hauswurz nicht anwächst kann es immer noch ein schönes Gartenkunstwerk werden.

Sonntag, 8. Mai 2016

Gartenprojekt – vom „Rost-Fass“ zum „Pflanz-Fass“!

Als wir unser Baugrundstück vor vielen, sehr vielen Jahren kauften und dann anfingen zu bauen, kam außer unserem Haus auch ein altes Fass zu uns aufs Grundstück. 



In diesem Fass wurden Holzabfälle, die beim Bauen abfielen und nicht mehr gebraucht wurden, verbrannt. Nach einiger Recherche haben wir dann auch herausgefunden, dass dieses Fass noch viel älter ist als wir dachten. Es war nämlich bei meinen Schwiegereltern schon als Wasserfass im Einsatz. Ich empfand Es in unserem Garten eigentlich immer nur als hässliches Überbleibsel aus der Bauphase. Es stand immer irgendwo  in einer Ecke unseres Grundstücks und rostete vor sich hin. Aber vor kurzem wachte ich in der Nacht auf und hatte eine Idee. Ich wusste was ich mit diesem alten Rost-Fass machen wollte. Zunächst einen schönen Platz im Garten finden wo Es stehen bleiben konnte. Dann Löcher rein und das Ganze mit Erde auffüllen. Zu guter Letzt die Löcher bepflanzen. 



Also ab in den Baumarkt, Steingarten-, und Erdbeerpflanzen, viel Erde und ein Plastikrohr für die Bewässerung holen. Alle diese Schätze nach Hause bringen und dann konnte es losgehen. Doch nach zwei bis drei  Schlägen mit der Spalt-Axt auf dieses Fass legte mein Mann mein Projekt auf Eis. Leider war „das Loch machen“ nicht so einfach wie ich mir das vorgestellt hatte. 
Das Fass sah zwar rostig aus, hatte auch keinen Boden mehr, doch zum alten Eisen wollte Es offensichtlich auf keinen Fall gehören. Ich war bitter enttäuscht und meine Lust auf dieses Projekt schlagartig auf null gesunken. Für mich war dieses dumme Fass gestorben. Aber mein Mann wäre nicht mein Mann, könnte der meine Ideen, sind sie auch manchmal noch so verrückt, nicht in die Wirklichkeit umsetzen. 



Also überlegte er ein paar Tage, holte dann seine Flex heraus, machte eine Metalltrennscheibe drauf und schnitt dann erstmal Schlitze in die Tonne. Zweieinhalb Trennscheiben gingen dabei drauf...



Mit einem Hammer schlug er dann das Metall nach innen und die Tonne hatte die gewünschten Löcher. 



In das Plastikrohr bohrte er jede Menge Löcher. 



Das Rohr kam dann mittig in das Fass und darum abwechselnd Erde und Kompost. Das Rohr mit den Löchern dient zur Bewässerung der unteren Schichten, damit auch dort die Pflanzen Wasser abbekommen. 



Zum Abschluss die Pflanzen in die Löcher und fertig war unser Pflanz-Fass. Ich hoffe Es rostet noch sehr lange in unserem Garten vor sich hin.