Translate

Posts mit dem Label Selbstversorger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Selbstversorger werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 18. September 2016

Kräuterbutter „fast komplett“ selbst gemacht

Sonntagmittag, du willst Kräuterbutter für das abendliche Grillen herstellen und keine Butter mehr im Kühlschrank. Katastrophe, oder? 


Nein, nicht wenn man stattdessen Sahne zuhause hat. Denn wenn man die zu lange schlägt, wird´s bekanntlich Butter. Am schnellsten geht das mit einem Handrührgerät. Etwas anstrengender ist es mit einem großen Marmeladenglas, da muss man richtig ordentlich schütteln. 


Mit der Zeit bilden sich dann kleine "Butterflocken", die immer mehr zusammen kleben und so zu einem "Butterklumpen" werden. Die Flüssigkeit die sich dabei abtrennt ist Buttermilch, sollte man auf keinen Fall weggießen. Entweder gleich selbst trinken oder für das nächste Salatdressing benutzen. 


In den "Butterklumpen" Salz, Knoblauch und klein geschnittene frische Kräuter aus dem Garten untermischen und fertig ist die Kräuterbutter. 


Ich habe sie dann noch in keine Pralinenformen gefüllt und ins Eisfach. Ist dann super leicht zu portionieren.

Sonntag, 26. Juni 2016

Holunderblüten - außergewöhnlich, vielseitig und lecker

Der Duft der zurzeit in der Luft liegt, wenn es mal nicht regnet, ist charakteristisch für den Holunderstrauch. Ganz zart blumig und frisch. Je näher man einem Strauch kommt desto intensiver wird der Duft. 


An seinen Zweigen hängen große Dolden, bestehend aus kleinen, feinen Sternenblüten, die weiß bis zart gelb, blühen. Ich fange mir diesen Duft gerne ein, indem ich Holunderblüten-Gelee oder auch Holunderblüten-Sirup koche. Da ich den reinen Holunderblütengeschmack haben wollte, habe ich mich für ein Rezept ohne Apfelsaft entschieden.


Gelee:
  • 30 Dolden Holunderblüten in etwas mehr als
  • 2 ¼ Liter Wasser mit
  • 3 zerteilten Zitronen in ein großes 3 Liter Einmachglas und gut verschlossen, 24 Std. ziehen lassen, dann alles durch ein Sieb abschütten und mit
  • 3x 500g Gelierzucker 3:1 in einem hohen Topf aufkochen und 2 Min kochen lassen, dann in zuvor mit kochendem Wasser ausgespülte Geleegläser abfüllen. Ich habe das Ganze wie immer in meinem Thermi gemacht.


Holunderblütensirup:
  • 1 Liter siedend heißes Wasser mit
  • 1 kg Zucker übergießen und verrühren bis der Zucker sich aufgelöst hat, dann
  • 10 Dolden Holunderblüten und
  • 3 Zitronen oder Limetten sowie
  • 25g Zitronensäure hinzugeben. Das Gefäß mit der Mischung 3 - 5 Tage abgedeckt stehen lassen, während dessen ab und zu vorsichtig umrühren (ich hab’s vergessen, was meinem Sirup aber nichts gemacht hat). Danach durch ein Sieb abseihen, noch mal aufkochen und 10 Min leicht köcheln lassen, dann heiß in kleine Flaschen abfüllen.

Den Holunderblütensirup kann man gut in Wasser oder gut gekühltem trockenem Sekt (Hugo) trinken. Den Hollerblüten-Sirup auf Eis oder in einem Naturjogurt, kommt auch gut. Wir haben den Sirup jetzt in einem Trendgebäck, den Mug Cake oder auch Tassen Kuchen genannt, ausprobiert.


1 Mug Cake:
  • 3 EL Dinkelvollkornmehl,
  • 2 EL Zucker,
  • ½ TL Backpulver in der Tasse vermischen, dann
  • 1 Ei,
  • 2 EL geschmacksneutrales Öl (z. B. Rapsöl) mit
  • 2 EL Holunderblütensirup gut verrühren und ca. 2 Min bei 1000 Watt in der Mikrowelle „backen“. So wird es ein schneller und leckerer, kleiner Kuchen.



Wichtig: Bitte von einem Holunderstrauch nicht zu viele Blütendolden abnehmen, denn auch die Beeren, die sich aus den Sternenblüten entwickeln, kann man vielseitig verwenden. 
Meine Holunderblüten habe ich nun im zweiten Jahr aus dem Garten von Carola und Dennis bekommen, wofür ich mich an dieser Stelle nochmal sehr herzlich bedanken möchte.

Sonntag, 22. Mai 2016

Meine (un)geliebte Rhabarberpflanze

Vor Jahren hatte ich mir eine Rhabarberpflanze gekauft, wusste aber nicht so wirklich was mit ihr anzufangen.

Vor der zweiten Ernte!

Mit der Zeit wurde sie immer ausladender und brauchte viel zu viel Platz. Also habe ich sie aus meinem Garten verbannt und sie danach auch lange Zeit nicht vermisst. Doch vor ca. einem Jahr probierte ich immer öfters Rezepte mit Rhabarber, die ich voll lecker fand. Also habe ich mal bei meiner Schwiegermutter angeklopft und mal angefragt, ob sie mir nicht einen Ableger von ihrer Pflanze gibt. Doch ich glaube sie hatte Angst, dass Ihre Pflanze, wenn sie Sie teilt, Schaden nimmt, denn sie kam mit einer gekauften von der Gärtnerei, die ich dann auch gleich einbuddelte. Im letzten Jahr hatte sie noch nicht wirklich viel abgeworfen, doch Aktuell habe ich schon 5,5 kg Rhabarber geerntet.

Reiche Beute!

Nun aber ran an das Gemüse, ja es ist wahr, Rhabarber ist eigentlich kein Obst. Als Gemüse hat sich die Pflanze aber nicht wirklich durchgesetzt, denn die meisten Rezepte sind für Süßes. Als erstes habe ich einen Sirup für Rhabarber Secco gekocht. Dazu braucht man:
  • 750g Rhabarber abwaschen, ungeschält in Würfel schneiden und mit
  • 750ml Wasser und
  • 175g Zucker in einen Topf geben,  aufkochen und 20 min köcheln lassen. Dann die Masse durch ein Sieb geben und alles gut ausdrücken. Den Sud zurückgeben und noch mal 30 min einkochen. Nach 20 min
  • 1 Zitrone zum Rhabarbersud geben und die restlichen 10 min mitkochen. Dann den Sirup in zuvor mit kochendem Wasser ausgespülten Flaschen abfüllen.

Schmeckt mit Mineralwasser. Am leckersten schmeckt er aber mit Secco oder trockenem Sekt.

Rhabarberkompott mit Schlagsahne und Schokostreusel

Dann gab es auch noch ein ganz simples Rhabarberkompott. Ich habe dazu
1000g geschälten und in 2cm breite Stücke geschnittenen Rhabarber in etwas Wasser 15 min  gekocht, dann in eine Schüssel gefüllt und einen Pudding mit Vanillegeschmack nach Packungsanleitung  zubereitet. Dann Kompott und Pudding vermengt.

Rhabarberblechkuchen

Da danach immer noch genügend Rhabarber übrig war, habe ich einen Obstkuchen/Blechkuchen mit Streuseln gebacken und

ca. 1,75 Liter

die restlichen ca. 2,5kg Rhabarber kamen in den Entsafter.

Gelee u. Marmelade ... noch mit den vorherigen Etiketten!

Aus 1,5 Liter Saft und einer Vanilleschote habe ich dann Rhabarbergelee und aus ca. 250 ml Saft plus 750 gr. Erdbeeren Marmelade gekocht. 

Ein Tag nach der letzten Ernte!

Jetzt ist die erste Rhabarberschwemme verarbeitet, aber ich glaube die Pflanze schenkt mir bestimmt noch eine Weitere. Also müssen in der Zwischenzeit noch mehr Rezepte aufgetrieben werden.

Sonntag, 24. April 2016

Eine Biskuitrolle und ein Glasdessert


Für den Biskuit:
  • 5 Eier 2 min lang mit dem Mixer in einer Schüssel schaumig schlagen, danach
  • 140g Zucker langsam dazu rieseln lassen, dann alles 10 bis 12 min aufmixen, so das sich richtig viel Luft unter den Teig mischt,
  • 200g Mehl,
  • ½ Päckchen Backpulver und
  • 1Eßl Kakao gut miteinander verrühren und vorsichtig unter die Ei-Zucker-Masse heben.
  • Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gleichmäßig verteilen und bei
  • 175 Grad 15- 20 min backen
 

Sobald der Biskuit fertig gebacken ist wird er eigentlich auf ein bezuckertes Geschirrtuch gestürzt. Eigentlich! Denn ich hatte Angst, dass ich die Stürzerei vermassele. 



Also habe ich den Kuchen direkt nach dem herausnehmen leicht mit Zucker bestreut, das Geschirrtuch darüber gelegt, die Rückseite eines zweiten Blechs darauf gesetzt und alles zusammen gedreht, so das der Biskuitboden auf der Rückseite des anderen Blechs lag, um dann das Backpapier vorsichtig abzuziehen. 


Danach den Biskuitboden mit Hilfe des Tuches von der langen Seite her aufrollen, denn solange er noch warm ist, ist er dafür auch noch elastisch genug. Im Geschirrtuch aufgerollt vollständig auskühlen lassen.


Für die Füllung oder den Nachtisch:
  • 1 Rama Cremefine zum Schlagen mit
  • 1 Päckchen Sahnesteif aufschlagen
  • 3 Päckchen Vanillezucker - bei mir natürlich selbstgemacht,
  • 60g Puderzucker und
  • 500g türkischer oder griechischer Sahnejoghurt, der mit 10% Fett - hat halt mehr Geschmack, unter die Schlagsahne heben.
  • Obst nach Geschmack. Ich habe Erdbeeren und frische Ananas besorgt.


Von der Rolle habe ich an den beiden Enden je ein Stück abgeschnitten, da ein Teil des Kuchens eine Nachspeise für eine Grillparty bei meiner Schwester werden sollte. 


Ich wollte den Kuchen, das Obst und die Jogurt-Sahnemasse in kleine Einmachgläser schichten, zuschrauben und zu der Party mitnehmen. 


Aber die Gastgeberin hat sich dann doch für Eis entschieden, also habe ich das Ganze in eine Glasschüssel geschichtet und so hatten wir für den nächsten Tag noch eine Süßspeise.

Sonntag, 10. April 2016

Endlich ist er wieder da, der Bärlauch!

Ich liebe dieses Kraut! Schmeckt nach Knoblauch aber man riecht nicht danach, auch wenn man`s ausgiebig genießt.


Bärlauch ist genau wie der Schnittlauch mit einer der ersten Frühlingskräuter im Jahr. Vor ein paar Tagen war ich im Wald, um zu schauen, ob es schon Bärlauch gibt, da die Ausbeute in meinem Garten noch relativ überschaubar war. Doch weit gefehlt, trotz etlicher Kilometer Spazierweg, unser Wald ist leider Bärlauchfrei. Aber zum Glück hat meine Schwiegermutter immer reichlich im Garten. Ich habe dann doch 200g zusammen bekommen. Sieht viel aus, ist aber für die Pesto-Herstellung eine relativ kleine Menge. Da ich wegen der Inhaltsstoffe mein Pesto nicht einkochen will und was die Haltbarkeit betrifft, mit veganem Bärlauch-Pesto die beste Erfahrung gemacht habe, ist das unser Favorit.


Die vorhandene Menge hat für 3 ½ Gläschen a 200 ml gereicht


  • 100g Cashewkerne und
  • 3 El Sonnenblumenkerne in einer Pfanne vorsichtig anrösten, so dass alles nur leicht gebräunt ist.

  • Den Bärlauch vorsichtig waschen und grob zerkleinert mit den Kernen in eine Schüssel geben, dazu
  • 2 Tl grobes Salz,
  • 1 ½ El Zitronensaft,
  • 3 El Hefeflocken (kann - aber muss nicht) und
  • 200 ml Olivenöl.

  • Alles in einer Küchenmaschine oder mit dem Stabmixer fein pürieren und in Gläser (zuvor mit kochendem Wasser ausspülen) abfüllen. Nach oben etwas Platz lassen um das Pesto mit Olivenöl abzudecken. So ist es ein paar Wochen haltbar. Nach dem Öffnen stelle ich das angefangene Glas in den Kühlschrank und verbrauche es zeitnah. Meine Schwiegermutter hatte das letzte Glas problemlos Wochenlang im Kühlschrank. Einfach immer etwas Öl auffüllen, damit es bedeckt ist.

Das Bärlauch Pesto ist bei uns jedes Jahr der Renner.


Achtung Verwechslungsgefahr! Maiglöckchen und Herbstzeitlose sehen dem Bärlauch sehr ähnlich!

Sonntag, 22. November 2015

Oopsies - die Low-Carb-Lösung

Hamburger, dass war es auf was ich mal wieder Lust hatte!
Aber wie lässt sich das umsetzen, bei einem Vegetarier und einem Sportler der gerade definieren muss und deshalb kaum oder gar keine Kohlehydrate isst. Veegie-Hamburger gibt es mittlerweile an jeder Ecke, aber wo finde ich die passenden Low Carb Produkte?



Definieren scheint wohl einerseits Fettabbau und gleichzeitig Muskelaufbau zu sein und die Muskeln dabei sichtbar zu machen. So ganz verstanden habe ich das zwar nicht, aber wenn`s „scheeh“ macht. Aber Hamburger ohne Brötchen - da wird man doch nicht satt! Und schon gar nicht, wenn man groß und stark werden will. :D


Dann ist mir eingefallen, dass ich schon einmal im Zuge einer Recherche nach Low Carb-Produkten ein Rezept für Brot/Brötchen Ersatz auf Eiweißbasis, ausgedruckt hatte. Aber wo habe ich es abgelegt? Ach ja, bestimmt im Ordner bei den Backrezepten. 


Oopsies: Brotersatz auf Eiweißbasis.
  • 3 Eier trennen, das Eiweiß in einer hohen Schüssel steif schlagen in einer anderen Schüssel die
  • 3 Eigelb,
  • 70 g Magerquark,
  • 70 g Frischkäse - wer möchte fettreduziert,
  • 15 g Chiasamen - die haben die Eigenschaft ein hohes Sättigungsgefühl hervor zu rufen,
  • 1 TL Backpulver, zusammen verrühren und
  • ½  TL Salz oder
  • ½  TL Zucker - je nach Geschmack und welcher Belag später dafür vorgesehen ist,
  • den Ofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, das
  • Eiweiß unterheben und 10 bis 20 Minuten quellen lassen. Der Chiasamen kann dadurch sein Volumen verdoppeln.
  • Dann Backpapier auf ein Blech auslegen und kleine Fladen darauf geben, je ca. 2 Eßl und nicht zu dünn, sonst gehen sie zu schwer vom Backpapier ab.
  • 1 Eßl Sesam auf die Hälfte der Brötchen verteilen und 25 Min. backen.

Unserem Sportler scheint es gut geschmeckt zu haben, er hat sich nicht beschwert. :D

Sonntag, 1. November 2015

Die "Fatali" war sowas von Scharf!

Der Herbst ist angekommen. Es lässt sich nicht mehr verleugnen. 



So nun ist es soweit, der Garten muss "Winterfest" gemacht werden. Die letzten Chili und Tomaten wurden geerntet.



Es sind auch noch ein paar Grüne dabei, aber die kommen in den Heizungskeller zum nachreifen. Ich hoffe nur, dass ich die Tomaten dort nicht wieder vergesse.



Auch unsere Zucchiniwunderpflanze hatte noch eine letzte kleine Frucht zu unserem Abendessen geliefert. Nach der Schufterei im Garten ging es an die Samengewinnung.



Aber davor stand die Chili-Verkostung, da ich nicht wusste, ob die großen Roten, die tränenförmigen Roten, die Lilafarbenen, die Gelben oder die kleinen Roten, scharf sind. Bei mir kommen natürlich nur die scharfen in den Garten. Aber wir hatten ein Überraschungspäckchen „Chilisamenmix“, bei dem wir nicht wussten was drin ist, vom unserem Lieferanten geschenkt bekommen.



Also musste ich im Selbstversuch meine Chili´s probieren. Bewaffnet mit Messer und Käse, der mildert die Schärfe etwas ab, begann ich den Test. Wer denkt die Kleinen sind die Gemeinen, der irrt gewaltig. Es war eine der großen Gelben die mich zum Schluckauf und hyperventilieren gebracht hatte. Unser kleiner Pflegesohn saß mir gegenüber und fragte mich: „Na Iris, sind schön scharf“? Schön, dass man andere so leiden sehen kann. Nachdem ich mich durch die verschiedenen Cillis gequält hatte, kam die Suche nach der Herkunft der kleinen Biester.



Dabei kamen Namen wie „Tears of Fire“, „Jalapeno Purple“, „Chupetinho“ oder die große gelbe „Fatali“, die zu den Habanjeros gehört, heraus. Was tut man mit so vielen Cillis? Leider bleiben die nicht besonders lange frisch.



Also haben wir uns überlegt die Cillis im Dörrautomat zu trocknen. Es hat zwar etwas gedauert, so zwischen 12 und 14 Stunden, aber dann waren sie trocken genug, um daraus Cillipulver zu malen.



Natürlich sind auch Samen von meinen Naschtomaten für das nächste Jahr, in kleine Tütchen gewandert, damit wir 2016 wieder was zum Genießen haben.



Jetzt gibt es nur noch die Kapuzinerkresse als Farbtupfer in unserem Garten.




Verschiedene Kürbissorten



Melonen


Butternut

Ach ja, Melonen und Kürbisse haben wir schon Ende September geerntet und die Samen für das nächste Jahr eingetütet.

Sonntag, 25. Oktober 2015

Holz vor der Hütt´n oder doch besser in die Hütte?

Heute Morgen war es soweit, wir haben unsere jährliche Holzlieferung bekommen. Dieses Jahr war es etwas anders als sonst. Meine Schwiegereltern hatten einen sehr alten Nussbaum auf ihrem Baumstück. Nach einem schweren Gewitter mit Blitzeinschlag vor zwei Jahren in diesen besagten Baum, wurde festgestellt, dass er morsch war und seine besten Zeiten vorbei waren. Weil er eine stattliche Größe hatte, wurde eine Firma beauftragt ihn zu fällen.


Danach wurde das Holz gelagert und war jetzt trocken genug um es zu verheizen.


Also Schwager gefragt ob er uns - mit Anhänger - helfen kann und dank seiner Hilfe das Holz nach Hause gebracht.


Aber da fing die Arbeit erst richtig an. Schubkarre um Schubkarre wurde zur Holzhalle zum Aufstapeln gefahren.


Mit Staus musste gerechnet werden, weil Drei das Holz transportiert haben und nur Einer gestapelt hat.


Also musste ich zwischendurch die Kleinen etwas ausbremsen und mit eine Tasse warmen Kakao ablenken.


Aber wenn man schon mal dran ist, war ich auch noch Animateur, Streitschlichter - in den Pausen flog auch schon mal das Holz tief - oder auch mal Berufsberater - nach dem eine Kinderschubkarre eine Schraube verloren hatte und wir sie nicht mehr gefunden haben, musste eine neue Arbeit, zum Beispiel Kleinholz aufsammeln, her.


Nach gut zwei Stunden und gefühlten hundert gefüllten Schubkarren, war unser Holzschuppen für den Winter gerüstet. Aber wie immer war es eine Gradwanderung meine kleine Familie zu managen.